Wir haben uns auf die Suche nach den Bedeutungen dieser Worte gemacht und sind fündig geworden:

 

Balayage kommt vom französischen Wort “balayer”, was so viel heißt wie “fegen”.
Bei dieser Färbetechnik werden feine, leichte und fedrige Übergänge geschaffen, indem man mit dem Pinsel über das Haar ‘fegt’.

Schisslaweng bzw. Zislaweng ist ein aus dem Französischen gebildetes Wort.
Eine Deutung besagt, dass es eine Verballhornung aus „ainsi cela vint“ („so ging das vor sich“) ist[1],
eine andere geht davon aus, dass es von c’est le vent („das ist der Wind“) herrührt.
Den Ursprung fand es vermutlich im Berliner Raum mit den Glaubensflüchtlingen aus Frankreich (Hugenotten) Ende des 17. Jahrhunderts.
Bis heute wird das Wort vor allem in der Berliner Mundart verwendet.

Mit dem Wort werden nicht näher definierte, visuelle Zusätze oder Ergänzungen kleinerer Art an Schriften oder Objekten bezeichnet.
Diese sind nicht für das Verständnis notwendig, sollen dem Ganzen aber eine gewisse Leichtigkeit verleihen. Ähnliche Ausdrücke sind „mit dem gewissen Extra“ oder „mit Pfiff“.

Tut man etwas „mit einem Schisslaweng“, so geschieht dies mit Schwung, Leichtigkeit, Unbeschwertheit. Beispielsweise kann ein schnellgezogener Strich unter einer Unterschrift als Schisslaweng bezeichnet werden.

 

 

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